Future Bags

  • 17-04-2018 bis 12-08-2018

    Vom 17. April bis 12 August 2018 ist im Tassenmuseum Hendrikje die Ausstellung ‚Future Bags‘ zu bewundern. Eine Gruppe junger Designer der Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten (KABK – Königliche Akademie der bildenden Künste) in Den Haag hat den Auftrag erhalten, die ‚Tasche der Zukunft‘ zu entwerfen. Die Studenten denken über neue Formen der Funktionalität, Interaktivität und der sozialen Identität nach. Welche neuen Materialien und Techniken wird es 2050 geben? Derzeit kommen natürlich bereits zunehmend natürliche und umweltfreundliche Kunststoffe zum Einsatz, aber die Zukunft hat noch mehr zu bieten. Wird Hyperconnectivity bald dafür sorgen, dass wir gar keine Handtasche mehr benötigen, dass unser Körper selbst ‚die Tasche‘ darstellt? Bei der Ausstellung ‚Future Bags‘ unternimmt der Besucher anhand von Zeichnungen, Videos, Materialforschung und Prototypen eine unvorstellbare Reise in die Zukunft.

     

    Die Tasche entwickelt sich ständig weiter. Deshalb hat das Museum neben der kulturhistorischen Deutung der Geschichte der Handtasche auch eine wichtige Signalfunktion, was neue Entwürfe, Verwendungszwecke, Materialien und Produktionstechniken betrifft. Darüber hinaus möchte Tassenmuseum Hendrikje junge Designer stimulieren und aufstrebenden Talenten eine Plattform bieten.

     

    Mit der neuen Ausstellung ‚Future Bags‘ blickt Tassenmuseum Hendrikje in die Zukunft

     

    Technologie, Hyperconnectivity und Mode

     

    Studenten der KABK arbeiteten ein halbes Jahr lang in kleinen Teams zusammen, um einen Prototypen, einen Service oder eine Installation zu erschaffen. Die Studenten bekamen als Leitfaden einige Themen vorgegeben: Technologie, Interaktion, Hyperconnectivity und Mode.

     

    Technologie

    Welche neuen Materialien und Techniken wird es 2050 geben? Derzeit kommen zunehmend natürliche Materialien und nachhaltige Prozesse zum Einsatz. Denken Sie dabei an die Entwicklung umweltfreundlicher Kunststoffe. Auch Formgebung und Fertigung der Handtasche der Zukunft bringen Veränderungen mit sich. Vielleicht kaufen wir in Zukunft eine Open-Source-Datei, damit wir anhand dieser Blaupause unsere Taschen künftig für jede Gelegenheit mithilfe von 3D-Techniken neu ausdrucken können.

     

    Hyperconnectivity

    Benötigen wir 2050 nach wie vor physische Taschen, oder werden sie dann überflüssig sein, in einer Welt der künstlichen Intelligenz und Hyperconnectivity? Wird unser Körper selbst zur ‚Tasche‘? In Zeiten der Wasserknappheit wird die Tasche vielleicht eine notwendige Erweiterung von uns selbst und gewissermaßen ein Körperteil, das den Flüssigkeitshaushalt reguliert (organic jewelry).

     

    Mode

    Welche (Mode)Statements werden 2050 angesagt sein? Wie repräsentiert Ihre Handtasche künftig Ihren Status? Eine Tasche aus organischem Material, die jetzt noch als ‚abstoßend‘ gelten würde, könnte in Zukunft gerade als Anti-Statement gegen Eitelkeit dienen.

     

    Die Ausstellung ‚Future Bags‘, in Zusammenarbeit mit der KABK, ist vom 17. April bis einschließlich 12. August 2018 in Tassenmuseum Hendrikje zu bewundern.

     

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